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Geisterstädte kennt man eigentlich eher aus dem Westen der USA. Einst aufgelassene Städte und Städtchen, gegründet nur deswegen, weil dort einst Gold, Silber oder Edelsteine zu finden waren.
Wenn in den Minen die begehrten Schätze abgebaut waren oder nur noch in geringen Mengen vorkamen, so dass sich der Abbau nicht mehr lohnte wurden diese Städte einfach verlassen. Oft in Wüstenlandschaften einsam gelegen und ohne ausreichende Wasserversorgung oder der Möglichkeit von Landwirtschaft oder Rinderzucht, war damit der einstige Zweck Ihres Bestehens nicht mehr gegeben.
Nur das Wichtigste wurde mitgenommen, Sperrige und nicht mehr benötigte Dinge einfach zurückgelassen, oftmals als hätten die Bewohner flüchten müssen und so bieten diese Städte konserviert durch das trockene Wüstenklima heutzutage einen Einblick in das Leben vergangener zelten.
Die meisten Geisterstädte in den USA werden heute wieder von vielen Menschen bevölkert, denn findige Leute haben schon lange die Faszination hierfür zu nutzen verstanden und diverse dieser Orte zu Touristenattraktionen umfunktioniert.
Doch nicht nur in den USA gibt es solche Geisterstädte und auch nicht immer sind diese seit Jahrzehnten oder auch länger schon verlassen und vom Tourismus entdeckt.
Google-Eaerth sei dank stehen mittlerweile jedermann frei zugängige Satellitenbilder in recht guter Auflösung zur Verfügung und laden zum Entdecken von unentdecktem auf dieser Erde ein.
Und tatsächlich gar nicht weit von den Touristenzentren am Roten Meer entfernt existiert solch ein Ort. Eine gar nicht mal so kleine Stadt, in der Ostwüste Ägyptens gelegen und von allen Ihren Bewohnern verlassen.
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